Was für Fische beißen im Februar?

0 Sicht

Im kalten Februarwasser bieten sich Rotaugen, Brassen und vor allem Alande als Zielfische an. Mit Match- oder Bolorute und dunklem Futter, das im klaren Wasser nicht abschreckt, lassen sich kapitale Exemplare über drei Kilo überlisten.

Kommentar 0 mag

Petri Heil im Februar: Welche Fische beißen in der Kälte?

Der Februar ist für viele Angler kein Monat zum Faulenzen. Trotz eisiger Temperaturen und oft widriger Bedingungen lockt das Angeln am Wasser. Doch welche Fische lassen sich in der kalten Jahreszeit überhaupt an den Haken locken? Während viele Arten in Winterstarre verfallen oder in tiefere Gewässerabschnitte abwandern, gibt es einige hartgesottene Kämpfer, die auch im Februar aktiv auf Nahrungssuche gehen.

Rotaugen, Brassen und vor allem Alande sind die Stars der Februarfischerei. Diese Weißfischarten trotzen der Kälte und bieten dem ambitionierten Angler spannende Drills. Besonders Alande können im Februar kapitale Größen erreichen und stellen eine echte Herausforderung dar. Exemplare über drei Kilo sind keine Seltenheit und lassen das Anglerherz höherschlagen.

Die Erfolgsaussichten steigen mit der richtigen Taktik und Ausrüstung. Match- oder Boloruten haben sich im Februar bewährt. Mit ihnen lassen sich präzise Würfe durchführen und die Köder optimal präsentieren. Entscheidend ist auch die Wahl des Futters. Im kalten, klaren Wasser ist ein dunkles, unauffälliges Futter die beste Wahl. Es lockt die Fische an, ohne sie zu verschrecken. Maden, Caster, Pinkies und kleine Würmer sind bewährte Köder, die auch im Februar gut funktionieren. Aber auch Brotflocken oder Teig können zum Erfolg führen.

Neben Rotaugen, Brassen und Alanden können im Februar auch andere Fischarten anbeißen. So sind beispielsweise Barsche, Hechte (je nach Schonzeit) und vereinzelt auch Forellen aktiv. Allerdings ist die Beißfrequenz im Vergleich zu den wärmeren Monaten deutlich geringer.

Wer im Februar erfolgreich angeln möchte, sollte Geduld und Ausdauer mitbringen. Die kalten Temperaturen machen das Angeln nicht immer zum Vergnügen. Doch wer die Herausforderung annimmt, wird mit unvergesslichen Erlebnissen und vielleicht sogar mit einem kapitalen Fang belohnt. Wichtig ist auch, die geltenden Schonzeiten und Mindestmaße zu beachten und den Angelplatz sauber zu verlassen.

Zusätzliche Tipps für das Angeln im Februar:

  • Suchen Sie tiefere Gewässerabschnitte auf, da sich die Fische dort aufgrund der stabileren Temperaturen aufhalten.
  • Angeln Sie in der Nähe von Strukturen wie Brückenpfeilern oder überhängenden Bäumen.
  • Verwenden Sie eine feine Schnur und kleine Haken, um die vorsichtigen Bisse im kalten Wasser besser wahrzunehmen.
  • Kleiden Sie sich warm und wetterfest, um den kalten Temperaturen zu trotzen.

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Glück steht einem erfolgreichen Angeltag im Februar nichts im Wege.