Sind die amerikanischen Astronauten noch im Weltraum?

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Unvorhergesehene Umstände zwingen die NASA, die Rückkehr von Suni Williams und Butch Wilmore von der ISS bis mindestens Ende März zu verschieben. Der ursprünglich geplante Rückflug der beiden Astronauten, die seit Juni im Orbit sind, verzögert sich damit erneut. Die Mission verläuft unter veränderten Bedingungen.
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Amerikanische Astronauten bleiben länger auf der ISS

Vor unvorhergesehenen Umständen ist die NASA gezwungen, die Rückkehr der Astronauten Suni Williams und Butch Wilmore von der Internationalen Raumstation (ISS) bis mindestens Ende März zu verschieben.

Williams und Wilmore sind seit Juni auf der Raumstation stationiert und sollten ursprünglich Ende Februar zurückkehren. Die Verzögerung ist auf technische Probleme mit dem russischen Sojus-Raumschiff zurückzuführen, das sie befördern sollte.

Die NASA hat erklärt, dass die Mission trotz der Verzögerung planmäßig verläuft. Die Astronauten führen weiterhin wissenschaftliche Experimente durch und unterstützen die Wartung der ISS.

“Die Sicherheit unserer Besatzungsmitglieder hat für uns höchste Priorität”, sagte William Gerstenmaier, Leiter der menschlichen Weltraumfahrt der NASA. “Wir arbeiten eng mit unseren russischen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass Suni Williams und Butch Wilmore sicher und gesund zur Erde zurückkehren.”

Die Verzögerung der Rückkehr hat die Dauer der Mission von Williams und Wilmore auf über 200 Tage verlängert, was die längste Mission eines amerikanischen Astronauten seit mehr als einem Jahrzehnt wäre.

Die ISS ist ein Weltraumlabor, das seit 2000 von Astronauten aus verschiedenen Ländern bewohnt wird. Die Station dient als Plattform für wissenschaftliche Forschung und ermöglicht die Erprobung neuer Technologien im Weltraum.

Die NASA plant derzeit, Williams und Wilmore mit einer Sojus-Mission zurückzubringen, die für Ende März geplant ist. Die genaue Rückkehrzeit hängt jedoch vom erfolgreichen Abschluss der Reparaturarbeiten am Sojus-Raumschiff ab.

Bis dahin werden Williams und Wilmore weiter auf der ISS leben und arbeiten und weiterhin wertvolle Beiträge zur Weltraumforschung leisten.