Was sollte man bei niedrigem Blutdruck nicht machen?

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Bei niedrigem Blutdruck ist Vorsicht geboten: Heiße Vollbäder können den Kreislauf zusätzlich belasten, da die Wärme die Gefäße erweitert und das Blut in die Beine sackt. Eine kühlere Dusche ist die schonendere Alternative. Wer dennoch ein Bad bevorzugt, sollte auf eine gemäßigte Temperatur achten und langsam aufstehen, um Schwindel zu vermeiden.

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Vorsicht, niedriger Blutdruck! Was Sie unbedingt vermeiden sollten

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist zwar nicht immer krankhaft, kann aber zu unangenehmen Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen. In einigen Fällen kann er sogar gefährlich werden. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Aktivitäten und Verhaltensweisen bei niedrigem Blutdruck vermieden werden sollten, um Beschwerden zu lindern und Komplikationen vorzubeugen.

1. Vermeiden Sie plötzliche Lageveränderungen: Der Übergang vom Liegen oder Sitzen zum Stehen sollte langsam und kontrolliert erfolgen. Ein zu schneller Wechsel kann zu einem kurzzeitigen Abfall des Blutdrucks führen, der sich in Schwindel oder sogar Ohnmacht äußert. Nehmen Sie sich Zeit und stehen Sie langsam auf, indem Sie sich zunächst aufsetzen und einige Sekunden warten, bevor Sie sich vollständig erheben.

2. Heiße Bäder und Saunen sind tabu: Die Wärme erweitert die Blutgefäße, wodurch das Blut verstärkt in die Extremitäten fließt. Bei niedrigem Blutdruck kann dies zu einem weiteren Blutdruckabfall und verstärkten Schwindelgefühlen führen. Vorziehen Sie lauwarme Duschen oder Bäder. Sollten Sie dennoch ein heißes Bad nehmen wollen, achten Sie auf eine besonders langsame und behutsame Bewegung nach dem Baden.

3. Dehydrierung unbedingt vermeiden: Genügend Flüssigkeit ist essentiell. Durch Dehydrierung sinkt das Blutvolumen, was den Blutdruck weiter senken kann. Trinken Sie regelmäßig Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Alkohol und koffeinhaltige Getränke sollten hingegen reduziert werden, da diese entwässernd wirken können.

4. Anstrengende körperliche Aktivitäten ohne ausreichende Vorbereitung: Intensiver Sport kann bei niedrigem Blutdruck zu Kreislaufproblemen führen. Beginnen Sie mit moderaten Aktivitäten und steigern Sie die Intensität langsam. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und machen Sie bei Bedarf Pausen.

5. Verzicht auf bestimmte Medikamente (nach Rücksprache mit dem Arzt): Einige Medikamente können den Blutdruck senken. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Ihre Medikamenteneinnahme eventuell angepasst werden sollte, falls Sie unter niedrigem Blutdruck leiden. Selbstmedikation ist in diesem Zusammenhang dringend abzuraten.

6. Vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen in einer Position: Langes Stehen oder Sitzen in ein und derselben Position kann zu einem Blutdruckabfall führen. Versuchen Sie, regelmäßig die Position zu wechseln und sich zu bewegen.

7. Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Salz (in Maßen!) und Nährstoffen kann den Blutdruck positiv beeinflussen. Besprechen Sie Ihre Ernährung mit Ihrem Arzt oder einer Ernährungsberaterin.

Wichtig: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Bei anhaltendem oder starkem niedrigem Blutdruck ist unbedingt ärztlicher Rat einzuholen, um die Ursache zu klären und eine geeignete Behandlung zu finden. Nur ein Arzt kann eine Diagnose stellen und eine individuelle Therapie empfehlen.