Was sollte man vor dem Haare färben machen?

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Ungefärbtes Haar am besten ein bis zwei Tage vor dem Färben nicht waschen. Die natürliche Fettproduktion schützt die Kopfhaut. Ein Allergietest und das sorgfältige Studium der Packungsbeilage sind unerlässlich, bevor Sie mit dem Färben beginnen. So gelingt die perfekte Haarfarbe.

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Haarfarben-Profi: So bereiten Sie Ihr Haar optimal auf die Farbveränderung vor

Der Wunsch nach einer neuen Haarfarbe ist verständlich – sie kann die Persönlichkeit unterstreichen und ein echtes Stimmungs-Upgrade sein. Doch für ein strahlendes, langanhaltendes und vor allem gesundes Ergebnis ist die Vorbereitung entscheidend. Einmal falsch gemacht, und die neue Farbe enttäuscht oder – schlimmer noch – die Haare werden geschädigt. Deshalb sollten Sie einige wichtige Schritte vor dem Färben beachten, die weit über das bloße Lesen der Packungsbeilage hinausgehen.

1. Der Vor-Check: Allergie-Test und Hautzustand

Bevor Sie auch nur einen Tropfen Farbe anrühren, steht der Allergietest an. Dies ist kein überflüssiger Schritt, sondern essentiell! Verwenden Sie hierfür einen kleinen Tropfen Farbe an einer unauffälligen Stelle der Haut (z.B. hinter dem Ohr) und warten Sie mindestens 48 Stunden auf eine Reaktion. Rötungen, Juckreiz oder Schwellungen sind ein klares Zeichen für eine allergische Reaktion – in diesem Fall sollten Sie von der Anwendung der Farbe absehen.

Überprüfen Sie zudem den Zustand Ihrer Kopfhaut. Bei offenen Wunden, Sonnenbrand oder starken Irritationen ist das Färben nicht empfehlenswert. Warten Sie die Abheilung ab, bevor Sie mit dem Färben beginnen.

2. Die richtige Vorbereitung des Haares:

Der Zeitpunkt des letzten Haarwaschens spielt eine entscheidende Rolle. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, ist frisch gewaschenes Haar nicht immer ideal. Ein bis zwei Tage vor dem Färben sollten Sie Ihre Haare nicht waschen. Die natürliche Talgschicht, der sogenannte Sebumfilm, schützt Ihre Kopfhaut vor den chemischen Inhaltsstoffen der Farbe und wirkt als natürliche Barriere gegen Irritationen. Zudem sorgt der natürliche Fettfilm dafür, dass die Farbe gleichmäßiger aufgenommen wird, insbesondere bei porösen Haarspitzen.

3. Die richtige Ausrüstung:

Besorgen Sie sich im Vorfeld alle benötigten Utensilien: Handschuhe, eine Färbeschüssel aus nicht-metallischem Material (Glas oder Plastik), einen Färbepinsel und gegebenenfalls einen alten Handtuch zum Schutz Ihrer Kleidung. Achten Sie darauf, dass die Arbeitsumgebung gut belüftet ist.

4. Vorbereitung der Haare:

Knoten und Verfilzungen sollten sorgfältig entfernt werden, bevor Sie mit dem Färben beginnen. Das sorgt für eine gleichmäßige Farbabdeckung. Langhaarige sollten überlegen, ob sie ihre Haare in einzelne Abschnitte teilen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

5. Sorgfältige Lektüre der Anleitung:

Lesen Sie die beiliegende Anleitung sorgfältig durch. Hier finden Sie wichtige Informationen zur Mischungs- und Anwendungsdauer der Farbe, sowie zu den spezifischen Besonderheiten der jeweiligen Nuance. Vernachlässigen Sie diesen Punkt nicht – er ist entscheidend für das Gelingen des Färbevorgangs!

Zusammenfassend: Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer gelungenen Haarfarbe. Allergietest, der richtige Zeitpunkt des letzten Haarwaschens und das sorgfältige Befolgen der Anleitung sind nicht nur Empfehlungen, sondern unabdingbare Voraussetzungen für ein optimales und vor allem schonendes Ergebnis. Nur so können Sie Ihre Traumhaarfarbe genießen, ohne Kompromisse bei der Gesundheit Ihrer Haare einzugehen.